Max Knabl und Daniel Heizenreider
Knabl Finanz

Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Fuhrpark aus einer Hand.

Unabhängig nach § 34d GewO · Familienunternehmen seit 1992

Wir bauen Vermögen für Familien auf und halten Fuhrparks bezahlbar.

Zwei Themen, ein Team. Sagen Sie uns, worum es bei Ihnen geht – die Seite richtet sich danach.

Erstgespräch kostenlos · Antwort in 24 Stunden

3 Jahreeigene Beratungspraxis
34 JahreErfahrung im Familienbetrieb
200+betreute Mandate
§ 34dGewO, unabhängig
Alles darunter wechselt mit – Farbe, Zahlen, Formular.
Vermögensaufbau für Kinder

18 Jahre sind eine lange Zeit. Auch für 0,01 %.

So viel Zinsen zahlt das klassische Sparbuch in Deutschland derzeit. Bei 100 € im Monat sind das über achtzehn Jahre ungefähr zwanzig Euro Zinsen – nicht pro Jahr, insgesamt.

Gleichzeitig frisst die Inflation jedes Jahr an dem, was da liegt. Das Geld wird nicht weniger, es kann nur immer weniger.

Kostenlos durchrechnen lassen In 4 Fragen zum Ergebnis

Kinder beim Spielen

Sparbuch oder Sparplan? Schieben Sie selbst.

Dieselbe Rate, derselbe Zeitraum, zwei Wege. Der Unterschied ist nicht ein bisschen – er ist der eigentliche Grund für diese Seite.

Nach Kosten gerechnet. Was ein breiter Aktien-ETF langfristig geliefert hat, lag darüber – garantiert ist davon nichts.

ETF-Sparplan Sparbuch, 0,01 % Sparbuch nach Inflation
ETF-Sparplan
nach Kosten
Sparbuch, 0,01 %
Zinsen insgesamt
Unterschied
bei gleicher Rate

Sparbuch mit 0,01 % p. a., Inflationsannahme 2,0 % p. a. Die Rendite des Sparplans ist eine Annahme nach Kosten, keine Zusage – Kurse schwanken, in einzelnen Jahren auch deutlich nach unten. Zinseszins ohne Steuern und ohne Freistellungsauftrag gerechnet. Welcher Nettowert bei Ihnen realistisch ist, hängt vom gewählten Weg ab: Ein Depot beim Broker kostet weniger als ein Sparplan im Versicherungsmantel, der dafür die beiden Absicherungen mitbringt. Den passenden Wert stellen wir im Gespräch gemeinsam ein.

davon Ertrag

Woher der Betrag am Ende kommt

Je länger die Laufzeit, desto kleiner wird der Anteil, den Sie selbst eingezahlt haben. Ab etwa fünfzehn Jahren arbeitet mehr Geld für Sie, als Sie überweisen. Genau deshalb ist der Zeitpunkt des Anfangens wichtiger als die Höhe der Rate.

Ihre Einzahlungen
Ertrag aus dem Markt
Zinsen auf dem Sparbuch
Diese Zahlen für Ihre Situation prüfen lassen? 20 Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsgespräch.

Vier Bausteine, mehr braucht es selten

Kein Produktkatalog. Was Sie brauchen, hängt davon ab, wann das Geld gebraucht wird – und wie ruhig Sie dabei schlafen wollen.

Sparplan & Kinderdepot

Breit gestreute Fonds, ab 25 € im Monat, jederzeit anpassbar. Auf den Namen des Kindes oder auf Ihren – beides hat Konsequenzen bei Steuer, BAföG und Verfügungsgewalt, die wir vorher klären. Und: Depot oder Versicherungsmantel ist keine Glaubensfrage, sondern hängt daran, ob Sie die beiden Absicherungen daneben brauchen.

Ausbildungsvorsorge

Studium, Auslandsjahr, Führerschein, erste Wohnung: ein Zeitplan, wann welcher Betrag verfügbar sein soll – und wie das Depot Richtung Ziel sicherer wird, statt am Stichtag im Minus zu stehen.

Wenn Ihnen etwas passiert

Ein Depot hört auf, sobald Sie nicht mehr einzahlen können. Ein Sparplan im Versicherungsmantel lässt sich so bauen, dass der Versicherer die Beiträge übernimmt, wenn Sie sterben – das Kind bekommt mit 18 trotzdem, was geplant war. Das kann kein Depot.

Ein Recht, das man später nicht kaufen kann

Manche Tarife sichern dem Kind das Anrecht auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne erneute Gesundheitsfragen. Wer mit fünfzehn Asthma oder eine Depression entwickelt, bekommt später oft keine mehr. Diese Option ist mit drei Jahren geschenkt und mit dreißig unbezahlbar.

Zwei Wege – und welcher zu Ihnen passt

Die Entscheidung hängt an zwei Fragen: Bringen Sie Startkapital mit, und brauchen Sie die Absicherungen daneben? Alles Weitere ergibt sich daraus.

Weg 1 · Depotlösung

Der flexible Weg

  • Einmalige Abschlusskosten auf die vereinbarte Zielsumme – danach fallen keine weiteren an, nur noch die laufenden Fondskosten
  • Jederzeit anpassbar und verfügbar, keine feste Bindung
  • Sinnvoll, wenn Sie rund 2.000 bis 3.000 € Startkapital mitbringen
  • Keine Absicherung: Zahlen Sie nicht mehr ein, steht der Sparplan still
Weg 2 · Sparplan im Versicherungsmantel

Der abgesicherte Weg

  • Der Versicherer zahlt weiter ein, wenn Ihnen etwas zustößt
  • In manchen Tarifen: Anrecht des Kindes auf BU-Schutz ohne spätere Gesundheitsprüfung
  • Läuft auch ganz ohne Startkapital, ab 25 € im Monat
  • Höhere Kosten und längere Bindung – dafür die beiden Absicherungen, die ein Depot nicht leisten kann

Kurz gesagt: Startkapital vorhanden und die Absicherungen nicht nötig – dann Weg 1. Kein Startkapital oder die Absicherungen sind Ihnen wichtig – dann Weg 2. Welcher es bei Ihnen wird, klären wir im Erstgespräch anhand Ihrer Zahlen.

Was in so einem Depot tatsächlich drin ist

Kein Fertigprodukt aus dem Regal. Wir stellen die Bausteine zusammen und begründen jeden einzelnen. Fahren Sie über die Abschnitte – so ist eine Aufteilung für einen langen Anlagehorizont aufgebaut.

Aktienquote

Vier ETFs, jährlich zurückgesetzt. Fahren Sie über einen Abschnitt, um ihn einzuordnen.

Warum genau diese vier ETFs
  • iShares Core MSCI World, der Kern. Über 1.300 Unternehmen aus 23 Industrieländern in einem einzigen ETF – das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.
  • Invesco EQQQ NASDAQ-100 für den Wachstumsschub. Konzentriert auf die 100 größten nicht-finanziellen Nasdaq-Werte – schwankt stärker, hat aber langfristig oft überdurchschnittlich abgeschnitten.
  • iShares Core MSCI EM IMI, weil der MSCI World sie auslässt. Schwellenländer wie Indien, Taiwan oder Brasilien laufen oft anders als der Westen – ein Gegengewicht, das dem Weltindex allein fehlt.
  • SPDR MSCI World Small Cap für die Lücke darunter. Der MSCI World deckt nur große und mittlere Unternehmen ab. Kleine Unternehmen schwanken stärker, über achtzehn Jahre ist Zeit genug, das auszusitzen.

Einmal im Jahr wird zurückgesetzt: Was gut gelaufen ist, wird reduziert, was zurückliegt, aufgestockt. Ein Sicherheitsbaustein aus Anleihen kommt dazu, sobald der Auszahlungstermin näher rückt – das legen wir gemeinsam fest.

Zur Einordnung: die vergangenen zehn Jahre

Ein Depot in dieser Zusammensetzung hätte in den letzten zehn Jahren, gewichtet nach obigen Anteilen, im Schnitt eine Wertentwicklung von rund 11,8 % pro Jahr erzielt.

Das ist ein Rückblick auf ein ungewöhnlich starkes Jahrzehnt, kein Versprechen. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Hinweis auf künftige Ergebnisse – nach unten sind auch mehrere schwache Jahre hintereinander möglich.

Beispielhafte Zusammensetzung zur Veranschaulichung der Vorgehensweise – keine Anlageempfehlung und kein Angebot. Ihre tatsächliche Aufteilung hängt von Anlagehorizont, Risikotragfähigkeit und Ihrer übrigen Vermögenslage ab und wird individuell festgelegt. Kapitalanlagen können im Wert schwanken, ein Verlust ist möglich. Angaben zur Wertentwicklung finden Sie in den jeweiligen Produktunterlagen; vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Ergebnisse.

So läuft es ab

Drei Termine, danach läuft es von allein. Der erste kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Schritt 1

Kennenlernen, 20 Minuten

Wie viel monatlich, ab wann, für wen. Am Ende wissen Sie, ob sich der Aufwand für Sie überhaupt lohnt.

Schritt 2

Vorschlag mit Zahlen

Zwei bis drei Varianten im Vergleich, inklusive aller Kosten über die volle Laufzeit. Schriftlich, zum in Ruhe Durchlesen.

Schritt 3

Einrichten und laufen lassen

Die Depoteröffnung machen wir gemeinsam. Danach jährlich ein kurzer Check, ob der Plan noch zum Leben passt.

Häufige Fragen

Ist das Sparbuch nicht wenigstens sicher?

Nominal ja – der Betrag auf dem Auszug wird nie kleiner. Real nein: Bei 2 % Inflation und 0,01 % Zinsen verliert Ihr Geld jedes Jahr rund zwei Prozent an Kaufkraft. Nach achtzehn Jahren können Sie sich von derselben Summe etwa ein Drittel weniger kaufen. Das ist die gestrichelte Linie im Diagramm oben.

Depot auf das Kind oder auf mich?

Auf den Namen des Kindes gehört das Geld rechtlich dem Kind – mit 18 kann es frei darüber verfügen, und Sie kommen vorher nicht heran. Dafür gibt es steuerliche Vorteile über den eigenen Freibetrag. Auf Ihren Namen behalten Sie die Kontrolle, zahlen aber Steuern und riskieren Anrechnung, wenn das Kind später BAföG beantragt. Es gibt kein pauschal richtig – das entscheiden wir anhand Ihrer Situation.

Freies Depot oder Versicherungsmantel – was ist besser?

Das hängt an zwei Fragen. Erstens: Brauchen Sie die Absicherungen? Wenn Ihnen etwas zustößt, zahlt der Versicherer die Beiträge weiter, und Ihr Kind bekommt in manchen Tarifen das Anrecht auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne spätere Gesundheitsprüfung. Beides kann eine Depotlösung nicht.

Zweitens: Bringen Sie Startkapital mit? Die Depotlösung lohnt sich ab etwa 2.000 bis 3.000 €. Darunter ist der monatliche Sparplan der bessere Einstieg.

Was kostet mich Ihre Beratung?

Das Erstgespräch nichts. Danach werden wir entweder über das Produkt vergütet – dann sehen Sie vorher schwarz auf weiß, wie viel und von wem – oder Sie zahlen ein Honorar und bekommen die günstigeren Nettotarife. Welcher Weg für Sie billiger ist, rechnen wir Ihnen aus, bevor Sie sich entscheiden.

Was, wenn die Börse einbricht?

Sie bricht ein, mehrfach, das gehört dazu. Entscheidend ist, dass Sie in einem Einbruch nicht verkaufen müssen. Deshalb planen wir den Ausstieg von Anfang an: Je näher der Auszahlungszeitpunkt rückt, desto mehr wird in schwankungsarme Anlagen umgeschichtet. Wer sein Kind mit sechzehn schon zu zwei Dritteln abgesichert hat, kann einen Crash mit siebzehn aussitzen.

Rechnen wir es durch.

20 Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsgespräch. Bringen Sie mit, was Sie bereits haben – oft ist der erste Schritt, etwas zu beenden statt etwas Neues abzuschließen.

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Altersvorsorgedepot ab 2027

Ab 2027 legt der Staat bis zu 540 € im Jahr drauf.

Zum 1. Januar 2027 ersetzt das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente. Statt Garantieverzinsung und Abschlusskosten steht dahinter ein Wertpapierdepot – und eine Zulage, die deutlich höher ausfällt als bisher.

Mit Kindern kommen bis zu 300 € je Kind dazu. Wer unter 25 ist, bekommt einmalig 200 € obendrauf. Und Selbstständige sowie Mitglieder eines Versorgungswerks sind erstmals direkt förderberechtigt.

Förderung berechnen lassen

Berliner Skyline mit Fernsehturm bei Sonnenuntergang

Was wann passiert

Die Reform ist beschlossen. Für bestehende Riester-Verträge ändert sich nichts, solange Sie nichts ändern.

bis 31.12.2026

Riester läuft weiter

Bestehende Verträge behalten ihre Förderung. Ein Neuabschluss nach altem Riester-Modell ist danach nicht mehr möglich.

ab 01.01.2027

Das Depot startet

Neue Grundzulage bis 540 €, Kinderzulage bis 300 € je Kind, Berufseinsteigerbonus 200 € einmalig. Erstmals auch für Selbstständige.

danach

Wechseln oder behalten

Altverträge genießen Bestandsschutz. Eine Umstellung ins neue Fördersystem ist möglich – aber unwiderruflich. Deshalb vorher rechnen.

Was der Staat bei Ihnen dazugibt

Drei Angaben genügen. Die Zulage steigt in zwei Stufen: 50 % auf die ersten 360 € im Jahr, danach 25 % bis zu einem Eigenbeitrag von 1.800 €. Mit dem Kickback-Schalter im Rechner sehen Sie auch, was passiert, wenn Sie die jährliche Steuererstattung gleich mitsparen.

1Ihre Situation
J.
J.
2Beitrag & Rendite
%
%

Rendite nach Kosten. Für die volle Grundzulage sind 150 € im Monat nötig, die volle Kinderzulage gibt es bereits ab 25 € im Monat.

Kapital zum Rentenbeginn
im Altersvorsorgedepot
Förderung/Jahr
Förderquote am Jahresbeitrag
Effektiv/Monat
Altersvorsorgedepot Freies ETF-Depot
Ein Beitragsjahr im Detail
trägt der Staat
Ihr Beitrag
Grundzulage
Kinderzulage
Steuervorteil
Bonus, einmalig
So kommt der Unterschied zustande
Eigenbeitrag beide Male Zulagen insgesamt Steuervorteil insgesamt

Wie gerechnet wird. Grundzulage: 50 % auf die ersten 360 € Eigenbeitrag im Jahr (180 €) und 25 % auf weitere Beiträge bis insgesamt 1.800 € (360 €) – maximal 540 €. Kinderzulage: ein Euro Zulage je eingezahltem Euro, gedeckelt bei 300 € je kindergeldberechtigtem Kind; derselbe Eigenbeitrag zählt zugleich für die Grundzulage. Sie läuft nur, solange Kindergeldanspruch besteht – die Dauer stellen Sie im Rechner selbst ein. Berufseinsteigerbonus 200 € einmalig, wenn zu Beginn des Beitragsjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet ist. Mindesteigenbeitrag 120 € im Jahr; darunter entfällt der Anspruch für das ganze Beitragsjahr. Steuervorteil: Eigenbeiträge bis 1.800 € zuzüglich Zulagen sind als Sonderausgaben abziehbar, über die Günstigerprüfung wirkt nur der Teil, der die Zulagen übersteigt. Die Kennzahl „Effektiv/Monat" ist eine Rechengröße, keine Zahlungsaufforderung: Sie überweisen weiterhin den vollen monatlichen Beitrag, Zulage und Steuervorteil fließen separat und meist erst im Folgejahr zurück – die Kennzahl zeigt nur, was davon rechnerisch, auf den Monat umgelegt, übrig bleibt.

Der Vergleich. Beide Seiten zeigen das Kapital zum Rentenbeginn vor Steuern bei identischem Eigenbeitrag. Der Unterschied entsteht durch die Förderung – Zulage und, sofern der Kickback-Schalter aktiv ist, zusätzlich die jährliche Steuererstattung, beide als monatlicher Rechenwert mit angelegt. Die spätere Besteuerung unterscheidet sich: Das Altersvorsorgedepot wächst in der Ansparphase steuerfrei, ohne Vorabpauschale, und wird erst bei der Auszahlung mit dem persönlichen Satz besteuert. Im freien Depot fallen laufend Vorabpauschale und beim Verkauf Abgeltungsteuer an. Beides ist hier nicht eingerechnet – unter dem Strich fällt das eher zugunsten des freien Depots aus. Der Kickback ist eine Modellannahme: Anders als die Zulage überweist der Staat die Steuererstattung nicht automatisch ins Depot – dafür müssten Sie sie nach der Steuererklärung selbst wieder einzahlen.

Grenzen. Modellrechnung, keine Zusage. Ein Depot ohne Garantie kann schwanken; staatliche Zulagen sind keine Garantie für Wertentwicklung oder Kapitalerhalt. Das Geld ist bis zum Rentenbeginn gebunden. Keine Rechts- oder Steuerberatung. Rechtsstand: Altersvorsorgereformgesetz, verkündet am 29. Mai 2026, BGBl. 2026 I Nr. 156.

Was kommt eigentlich ins Depot?

Die Förderung ist die eine Hälfte, die Anlage die andere. Drei Wege, die sich in der Praxis durchgesetzt haben – vom einfachsten zum aufwendigsten.

Ein einziger Welt-ETF

Ein breit gestreuter Index über Industrie- und Schwellenländer, tausende Unternehmen in einem Papier. Kein Umschichten, keine Entscheidung über Regionen, laufende Kosten meist zwischen 0,12 und 0,25 Prozent im Jahr. Für die allermeisten reicht das – und was einfach ist, wird auch durchgehalten.

Zwei Bausteine

Industrieländer und Schwellenländer getrennt, meist im Verhältnis 70 zu 30. Sie steuern das Gewicht selbst und müssen dafür einmal im Jahr nachjustieren.

Ablaufmanagement

Die Aktienquote sinkt automatisch, je näher der Rentenbeginn rückt. Nimmt Ihnen die Entscheidung ab, kostet aber etwas Rendite in den letzten Jahren.

Was hier anders ist

Umschichten zwischen Fonds ist im Altersvorsorgedepot steuerfrei. Im freien Depot löst jeder Wechsel Abgeltungsteuer aus – der Grund, warum ein Ablaufmanagement dort deutlich teurer ist.

Allgemeine Einordnung gängiger Anlagewege, keine Anlageberatung und keine Empfehlung eines bestimmten Produkts. Welche Bausteine zu Ihnen passen, hängt von Anlagehorizont, Risikotragfähigkeit und Ihrer übrigen Vorsorge ab. Kosten sind marktübliche Spannen, keine Zusage.

Für wen sich was ändert

Die Reform trifft vier Gruppen sehr unterschiedlich. Der erste Punkt betrifft die meisten.

Angestellte

Die Grundzulage steigt von 175 € auf bis zu 540 € im Jahr. Wer 150 € im Monat einzahlt, schöpft sie voll aus. Mit einem Kind sind es zusammen bis zu 840 € – bei 1.800 € Eigenbeitrag trägt der Staat damit fast ein Drittel.

Selbstständige

Erstmals unmittelbar förderberechtigt. Wer bisher komplett außen vor war, kann ab 2027 dieselbe Zulage bekommen wie Angestellte.

Versorgungswerk

Auch Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen sind ab 2027 dabei. Für die Zulage braucht es eine Einwilligung zur Datenübermittlung – ohne die läuft nichts.

Riester-Bestand

Alte Verträge behalten ihre Förderung. Eine Umstellung ins neue System ist möglich, aber unwiderruflich – und lohnt längst nicht für jeden. Das rechnen wir vorher durch.

Behalten oder umstellen – was ist bei Ihnen richtig? Die Entscheidung gilt ein Leben lang. Sie sollte auf Zahlen beruhen, nicht auf einem Werbebrief.

So läuft es ab

Bis zum Start bleibt Zeit. Wer sie nutzt, steht am 1. Januar 2027 mit dem richtigen Vertrag da statt mit dem erstbesten.

Schritt 1

Bestand sichten

Was läuft bereits – Riester, betriebliche Vorsorge, Depot? Ohne diesen Überblick ist jede Empfehlung geraten.

Schritt 2

Rechnen statt raten

Ihre Zulage, Ihr Steuervorteil, Ihre Kosten über die Restlaufzeit. Bei Altverträgen zusätzlich: behalten oder umstellen.

Schritt 3

Rechtzeitig einrichten

Depot auswählen, Zulagenantrag stellen, bei Versorgungswerk die Einwilligung mitgeben. Danach läuft es automatisch.

Häufige Fragen

Muss ich meinen Riester-Vertrag jetzt kündigen?

Nein. Verträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden, haben Bestandsschutz und bleiben in der bisherigen Fördersystematik – solange Sie nicht ausdrücklich den Wechsel erklären. Diese Erklärung ist unwiderruflich, deshalb sollte sie erst nach einer Berechnung fallen. Bei Altverträgen mit hohem Garantiezins ist Bleiben oft die bessere Wahl.

Wie viel muss ich einzahlen, um die volle Zulage zu bekommen?

Für die volle Grundzulage von 540 € braucht es 1.800 € Eigenbeitrag im Jahr, also 150 € im Monat. Die Staffel: Auf die ersten 360 € gibt es 50 %, auf alles darüber bis 1.800 € noch 25 %. Wer weniger einzahlt, bekommt anteilig weniger – der Mindesteigenbeitrag für überhaupt eine Förderung liegt bei 120 € im Jahr.

Ich bin selbstständig. Lohnt sich das für mich?

Zum ersten Mal überhaupt: ja, grundsätzlich. Selbstständige und Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke sind ab 2027 unmittelbar förderberechtigt. Ob es sich rechnet, hängt an Ihrer Steuerlast, der Restlaufzeit bis zur Rente und daran, wie viel Liquidität Sie langfristig binden können.

Gibt es die 175 € für Geringverdiener?

Nein. Diese Zahl stammt aus einem Reformentwurf von 2024, der nie beschlossen wurde und mit dem Ende der Wahlperiode verfallen ist. Das verkündete Gesetz kennt genau drei Zulagen: Grundzulage, Kinderzulage und den einmaligen Berufseinsteigerbonus. Eine Einkommensgrenze von 26.250 € gibt es ebenfalls nicht – die Förderberechtigung hängt am Personenkreis, nicht am Einkommen. Die einzigen 175 € im Gesetz sind der Zulagendeckel für mittelbar berechtigte Ehepartner, also Partner ohne eigene Förderberechtigung. Wer heute noch mit dem Bonus plant, rechnet mit Geld, das es nicht gibt.

Was ist der Haken?

Es gibt drei. Das Geld ist bis zum Rentenbeginn gebunden – wer flexibel bleiben muss, ist mit einem freien Depot besser bedient. Die Auszahlung wird nachgelagert besteuert. Und ein Wertpapierdepot schwankt; bei kurzer Restlaufzeit kann das zum Problem werden. Wann das Depot die falsche Wahl ist, sagen wir Ihnen im Gespräch genauso deutlich wie das Gegenteil.

Ihre Zulage, konkret gerechnet.

Bis 2027 ist Zeit, aber nicht beliebig viel. Wer seinen Bestand jetzt sichtet, entscheidet in Ruhe statt unter Druck.

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Fuhrpark & Flotte

Ihre Prämie steigt nicht wegen des Tarifs.

Sie steigt wegen der Schadenquote. Wer die im Griff hat, verhandelt aus einer anderen Position – und spart dauerhaft, statt jedes Jahr neu den Anbieter zu wechseln und dabei jedes Mal von vorn anzufangen.

Der teuerste Schaden ist übrigens fast immer der, den Sie gemeldet haben, obwohl Sie ihn hätten selbst zahlen sollen.

Fuhrpark prüfen lassen

Fuhrpark aus der Vogelperspektive

Was eine Ausschreibung realistisch bringt

Drei Angaben genügen für eine Einordnung. Die Spanne stammt aus Ausschreibungen vergleichbarer Fuhrparks – nach oben begrenzt durch das, was Ihre Schadenquote hergibt.

Schadenquote = ausgezahlte Schäden geteilt durch gezahlte Prämie. Steht in Ihrer letzten Abrechnung.

60 %im grünen Bereich
065130
Heute
Ihr aktueller Jahresaufwand für den Fuhrpark
Nach Ausschreibung
Spanne aus vergleichbaren Ausschreibungen
reine Prämie
Versicherungsprämie
Selbstbehalte und ungedeckte Schäden
Verwaltung, Ausfallzeit, Ersatzwagen
Mögliche Ersparnis pro Jahr
Spanne
Auf drei Jahre
übliche Vertragsdauer
Je Fahrzeug
pro Jahr

Erfahrungswerte aus Ausschreibungen vergleichbarer Fuhrparks, kein Angebot und keine Zusage. Was in Ihrem Fall möglich ist, hängt an Fahrzeugtypen, Einsatzgebiet und vor allem an Ihrer Schadenhistorie der letzten drei Jahre. Die Aufteilung der Kostenblöcke ist eine typische Verteilung, keine Berechnung Ihres Betriebs.

Wollen Sie wissen, was bei Ihnen wirklich drin ist? Fahrzeugliste genügt. Analyse kostenlos und ohne Bindung.

Was wir für Ihren Fuhrpark machen

Ab etwa fünf Fahrzeugen lohnt sich ein Flottenvertrag. Ab fünfzehn lohnt sich, dass jemand ihn dauerhaft betreut.

Flottenversicherung

Ein Vertrag statt fünfzehn Einzelpolicen: eine Rechnung, ein Ansprechpartner, ein Stichtag. Neue Fahrzeuge laufen automatisch mit, statt jedes Mal einzeln ausgeschrieben zu werden.

Schadenmanagement

Wir prüfen jeden Fall, bevor er beim Versicherer landet, und übernehmen danach die Abwicklung. Das hält die Quote unten – und die Quote bestimmt Ihre Prämie im nächsten Jahr.

Leasing & Finanzierung

Kaufen, leasen oder mieten – die Antwort hängt an Laufleistung, Haltedauer und Ihrer Bilanz, nicht am Angebot des Händlers. Wir rechnen alle drei Wege gegeneinander.

Referenzen

Handwerksbetriebe, Pflegedienste, Speditionen im Nahverkehr. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt zu bestehenden Mandanten her, damit Sie nicht uns glauben müssen.

So läuft es ab

Die Analyse ist kostenlos. Wenn Ihr bestehender Vertrag gut ist, sagen wir Ihnen das – und Sie behalten ihn.

Schritt 1

Bestandsaufnahme

Fahrzeugliste, aktuelle Policen, Schadenhistorie der letzten drei Jahre. Mehr brauchen wir für eine belastbare Einschätzung nicht.

Schritt 2

Ausschreibung

Wir holen Angebote am Markt ein und stellen sie Ihrem Bestand gegenüber – inklusive Selbstbehalten, nicht nur Prämien.

Schritt 3

Laufende Betreuung

Fahrzeuge an- und abmelden, Schäden abwickeln, jährlich die Quote prüfen. Sie rufen an, wir machen den Rest.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Fahrzeugen lohnt sich ein Flottenvertrag?

Die meisten Versicherer öffnen Flottenverträge ab fünf Fahrzeugen, wirtschaftlich spürbar wird es meist ab acht bis zehn. Darunter geht es weniger ums Geld als um Verwaltung: ein Stichtag statt zwölf, eine Rechnung statt zwölf.

Woher kommt die Ersparnis im Rechner?

Aus drei Quellen: aus dem Wettbewerb zwischen den Versicherern bei einer echten Ausschreibung, aus einer sauber gewählten Selbstbeteiligung und aus der Schadensteuerung. Bei einer hohen Schadenquote fällt der erste Punkt fast weg – dann liegt der Hebel bei der Steuerung, und die wirkt erst im Folgejahr. Deshalb wird die Spanne im Rechner kleiner, je höher Sie die Quote schieben.

Wir sind mitten in der Laufzeit. Zu spät?

Nein. Die Analyse machen wir jetzt, gewechselt wird zum nächsten Stichtag – meist der 1. Januar. Wer erst im November anfängt, hat für die Ausschreibung zu wenig Zeit und zahlt ein weiteres Jahr zu viel.

Was kostet mich das?

Als Makler werden wir vom Versicherer über eine Courtage vergütet, die bereits in der Prämie enthalten ist – für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten. Wie hoch sie ist, legen wir auf Nachfrage offen.

Schicken Sie uns Ihre Fahrzeugliste.

Innerhalb einer Woche wissen Sie, ob bei Ihnen etwas zu holen ist. Wenn nicht, kostet Sie das nichts außer der Liste.

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  • Auf Wunsch Kontakt zu Referenzkunden

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4,9
auf Google · 00 Bewertungen
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„Platzhalter – echte Google-Rezension aus dem Familienbereich einsetzen."

AVorname N.Rezension einfügen

„Platzhalter – echte Rezension eines Firmenkunden einsetzen."

BVorname N.Betrieb, Ort

„Platzhalter – gerne eine, die die Erreichbarkeit lobt."

CVorname N.Rezension einfügen

Wer hinter Knabl Finanz steht

Wir sind zwei, die sich für dieselbe Frage interessieren: Wo läuft bei unseren Mandanten Geld unbemerkt aus dem System, und wie holen wir es zurück? Bei Familien sind das oft Ausgabeaufschläge und Verwaltungskosten über zwanzig Jahre. Bei der Altersvorsorge ist es Förderung, die ungenutzt bleibt, weil sie niemand einfordert. Bei Fuhrparks sind es Schäden, die niemand steuert, und Verträge, die niemand mehr liest.

Was uns beide verbindet: Wir rechnen jeden Vertrag selbst durch, statt Standardlösungen aus der Schublade zu ziehen, und verkaufen nichts, das wir in fünf Jahren nicht mehr erklären können.

Max Knabl

Max Knabl

Berät seit drei Jahren eigenverantwortlich, inzwischen über 200 Mandate – vom Sparplan für das erste Kind bis zum Fuhrpark mit vierzig Fahrzeugen. Zugelassen nach § 34d GewO, parallel im Studium. Im Rücken hat er ein Familienunternehmen, das seit 34 Jahren berät – diese Erfahrung steht hinter jeder Empfehlung.

3 Jahre eigene Beratungspraxis Zugelassen nach § 34d GewO Studium berufsbegleitend Unabhängig, kein Konzern 200+ Mandate
Daniel Heizenreider

Daniel Heizenreider

Ist in der Ausbildung und macht parallel seinen § 34d. Betreut unter Max' Aufsicht bereits rund 40 Mandanten und lernt so das Handwerk an echten Fällen, nicht nur in der Theorie.

40 Mandanten Azubi § 34d in Ausbildung

Reden wir 20 Minuten.

Kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. Nutzen Sie das Formular oben in Ihrem Bereich – oder rufen Sie einfach an.

0151 5443 1461